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Sonntag, 22. September 2013

Tag 07: Long way to Chicago

Hatten wir gestern noch feinsten Sonnenschein an den Niagarafällen, startete der heutige Tag mit Regen und grauem Himmel und eine Besserung war nicht in Sicht.

Die "Maid of the Mist"-Bootstour fiel damit buchstäblich ins Wasser. Gestern waren wir zu spät da und heute war das Wetter definitiv zu mies.

So haben wir entspannt gefrühstückt ...


... und uns dann auf den Weg Richtung Detroit gemacht. Was anderes hätte man bei dem Wetter eh nicht machen können.


Detroit erreichten wir dann nach ca. 4 Stunden Fahrt und konnten von der Interstate einen Blick auf die Skyline werfen.


Für Detroit hatten wir einen Besuch des "Heidelberg Projects" geplant und sind da gleich vorbei gefahren. Hier hat ein Künstler seit 1986 sein aussterbendes Viertel, das von Dealern u.ä. bevölkert wurde und es so unsicher und kriminell machten, durch eine Art Kunstprojekt wiederbelebt und zu einer Besonderheit Detroits gemacht.

Und es ist wirklich besonders, bunt und interessant anzusehen.









 Und die Besucher können auch selbst aktiv werden ...



Insgesamt waren wir überrascht, wie verlassen und teilweise sehr heruntergekommen Detroit ist. Dabei war das mal eine florierende Großstadt ...

Nach diesem Zwischenstop ging es weiter auf den Weg nach Chicago. Auch hier, wie auch rund um New York, gibt es einige mautpflichtige Straßen und unser vorher beim Autovermieter schon dazu gebuchter "Toll Pass"-Transponder machte das ständige Cash-Bezahlen überflüssig. Sehr praktisch und empfehlenswert das Teil.

Für diese Nacht hatten wir noch kein Hotel gebucht, sondern wollten gucken, wie weit Richtung Chicago wir es schaffen. Und wir schafften es sehr weit. Nach über 800km Fahrt waren wir mitten drin in Chicago. Das Wetter hatte sich in der Zwischenzeit auch gebessert, so daß wir mehrmals am Tag auch mal die Sonne gesehen haben.


Telefonisch hatten wir dann noch schnell abgeklärt, daß wir unser gebuchtes Hotel schon eine Nacht eher beziehen können und so kamen wir dann gegen 19.30 Uhr (Central Daylight Time, in Deutschland ist es jetzt 7 Stunden später) in unserem Hotel, dem "Dana Hotel and Spa" an.

Und wieder ein sehr geniales Hotel mitten in Downtown Chicago. Vom Balkon hat man eine nette Aussicht auf die umgebenden Hochhäuser.



Den morgigen Tag haben wir nun quasi gewonnen, da wir ursprünglich dachten, erst gegen Nachmittag hier anzukommen. Dazu dann noch die gewonnene Stunde durch die Zeitumstellung, da werden wir morgen wohl mal etwas später in den Tag starten und die Stadt entspannt erkunden.